Loyal

Loyals erste Reise nach Marokko

Ich bin Loyal und arbeite seit sieben Jahren als System-Ingenieur bei der Firma Luk in Bühl. In dieser Zeit habe ich mehrere Projekte betreut, aber mein „Baby“ war und ist das trockene Doppelkupplungssystem für den Ford Fiesta und den Ford Focus. An diesem Projekt zu arbeiten hat mein Leben völlig eingenommen und jetzt, da das Projekt in Serie gegangen ist, ist es für mich an der Zeit, etwas anderes zu beginnen.

Schon immer bin ich gerne gereist und abenteuerlich unterwegs gewesen. Während meiner High-School-Zeit war ich wandernd mit dem Zelt auf Tour, im Winter Skifahren und im Sommer segeln. Nach der Schule wanderte ich einige Wochen durch Alaska, Wyoming und Colorado und „raftete“ den Colorado-Fluss hinunter. Danach begann ich an der Colorado School of Mines in Golden (Colorado) ein Ingenieurs-Studium. Parallel konnte ich meiner Abenteuerlust weiter frönen.

Nach meinem Abschluss hatte ich „das Glück“ arbeitslos zu sein. Nach etwa einem Monat des Herumhängens bekam ich die Möglichkeit, Teil einer Schiffscrew zu werden und eine Yacht von den Bahamas aus bis in die Südkaribik (Grenada) zu begleiten. Diese Reise nach Petit Saint Vincent änderte mein Leben und ich erkannte meine große Liebe zur Natur. Außerdem gefiel es mir, fremde Menschen und ihre Kultur näher kennenzulernen. Vorerst blieb ich in der Karibik und arbeitete dort als Ingenieurs-Berater, bevor mich nach einigen Monaten die Realität einholte und ich im Januar 2006 als Test-Ingenieur für die Firma Luk in Wooster (Ohio) zu arbeiten begann. Doch mein Interesse für andere Kulturen war ungebrochen und so landete ich schon 9 Monate später für ein Training in dem Bereich der System-Integration bei der LuK in Deutschland.

Ich nutzte die Zeit in Bühl, um Westeuropa kennenzulernen und ging zudem regelmäßig in Österreich und der Schweiz Skifahren. Der 2-Jahres-Vertrag lief 2008 aus, mir wurde klar, dass das „Training“ noch nicht beendet war und ich unterzeichnete einen weiteren Jahresvertrag. Und noch einen. Und noch einen. Ich reiste weiterhin, nun nicht mehr nur in Europa, sondern auch nach Nordafrika (Ägypten und Marokko) und nach Japan.

Deutschland weckte außerdem erneut meine Leidenschaft fürs Laufen, vor allem Trail-Laufen. Mein persönlicher Höhepunkt war der Trans-Alpin-Lauf im Jahre 2010, ein Etappen-Lauf, der in Süddeutschland begann und 8 Tage später in Norditalien endete. Eine unvergessliche Erfahrung. Seitdem laufe ich immer wieder Marathons, Halb-Marathons und mehrtägige Etappen- und Trail-Läufe.

Das Reisen und der Outdoor-Sport wurden zu einem Muss für mein Leben, so wie auch meine fortwährende Suche nach Herausforderungen. In meinem ersten Blog 2006 stellte ich mich als „Erlebnis-Junkie“ vor. Nun werde ich mit meiner „Erlebnis-Junkie-Frau“ in ein neues Abenteuer aufbrechen. Diesmal werde ich in einem Landrover auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs sein.